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Freitag, 14. März 2025

Langzeitprojekte

 




Fünf Jahre habe ich für die Fertigstellung des aus fünf Elementen bestehenden Bildes benötigt.

Ich habe hierfür Acrylfarbe und vornehmlich Ölkreide genutzt.

Als Vorlage diente mir ein für M.C. Escher eher groberer Entwurf mit dem Titel " Atrani in der Badewanne". Dieser ist im Buch Die Magie des M.C.Escher vom Verlag Taschen zu finden.

Ich hatte die M.C. Escher Foundation am 18.04  angeschrieben und gefragt, ob ich obiges Fotos veröffentlichen kann. Da mir dies nicht verboten wurde, setze ich das Foto nun rein. Für einen Widerspruch hat die Foundation bereits meine E-Mail Adresse.

Dieses Projekt, das nun 60 X 58 cm groß geworden ist, hatte ich im Rahmen einer Kreativ-Therapie begonnen, bei mir zu Hause fortgesetzt und am 12. März 2025 endlich abschließen können.

Die Leinwände, die ich selbst gebaut und somit auch gespannt hatte, blieben lange Zeit schwarz, bis ich mich für dieses Motiv entschied. 

Tatsächlich Träume ich in schwarzweiß, wobei das immer wieder kehrende Motiv von leeren Städten und Straßen eine große Rolle spielt.

Sobald Menschen in meinen Träumen auftauchen, sind mir diese häufig nicht gut oder gar feindselig gesinnt. Angst und Verunsicherung in Bezug auf geträumten zwischenmenschlichen Beziehungen ist für mich vollkommen normal. Daher haben für mich geträumte leere Städte und Straßen eher etwas erholsames.




Auf den beiden obigen Bildern sind die von mir restaurierten Gipsabdrücke meiner Tochter zu sehen. 

Ursprünglich waren diese Fuß- und Handabdrücke meines damals vier oder drei Jahre alten Kindes von meiner Mutter gemacht worden.  

Sie kamen beim Ausräumen des Bastelkellers meiner Mutter in meinen Besitz. Ich hatte sie vorsichtig entstaubt, mit Montagekleber Brüche behoben und sie in einen extra dafür gebastelten Holzrahmen geklebt. 

Hierfür hatte ich im Vorfeld die Rückwand des Rahmens entsprechend bearbeiten müssen. Sicherheitshalber hatte ich noch zusätzlich die Abdrücke mit dem Montagekleber an die Innenseiten des Rahmens verklebt. 

Da ich selbst die Fugen des Holzrahmens von Innen mit dem entsprechenden Kleber zugespachtelt hatte, könnte ich von diesen Abdrücken nun Silikonabdrücke machen, falls ich es wollte.

Vorerst lasse ich beide Rahmen aber erst mal, mit Sicherheitsstützen versehen, auf meinen Schrank stehen. 😊

Dienstag, 27. September 2022

Pastell-Ölkreide und Öl Kreide

Ich arbeite schon extrem lange an ein, für mich eher aufwendigeres Werk, das aus mehreren Leinwänden besteht. Ich werde dieses, wie bisher, weiter mit verschiedenen Helligkeitsstufen gestalten. Also mit Schwarz und Weiß und alle Abstufungen dazwischen.

Zum Ausprobieren, wie ich möglichst präzise mit Pastell-Ölkreide und Öl-Kreide arbeiten kann, habe ich eine bunte Farbpalette verwendet. Dabei aber sämtliche Grautöne, als auch Weiß und Schwarz aufgespart, da ich diese Ölkreide für die Leinwände brauche. 😊

Selbst die härtere, weniger Öl haltige Kreide läßt sich mit einem Papierwischer gut in die schmaleren Ecken verteilen, was mich positiv überraschte. Die jeweilige Kreide dafür anspitzen zu müssen, war daher nicht zwingend erforderlich.

Um so ölhaltiger die Kreide, um so leichter läßt sich diese auftragen und um so besser lassen sich die Kreidetöne miteinander vermischen. Letzteres habe ich aber nicht allzu häufig ausprobiert.

Ich bin gespannt, wie ich mit den Grautönen zurecht komme, wenn ich mit ihnen an meinen Leinwänden arbeite.😊